wie kann eine gute Zahnfüllung die Zahnkrone verhindern

Welche Zahnfüllung ist die beste für mich?

Kurzinformation Zahnfüllungen

Preis: 0 – 1500€ (abhängig vom Typ)

Haltbarkeit: 1 Woche – Jahrzehnte (abhängig vom Typ)

Die beste Zahnfüllung ist Vermeidung einer Zahnfüllung. Deshalb sollte man sich kurz damit beschäftigen, wieso man „schlechte Zähne” vorwiegend im Seitzahnbereich hat. Wenn sie schlechte Zähne hätten, dann wären ja alle schlecht, auch die Unterkieferfrontzähne. Wieso ist das wichtig, sich mit schlechten Zähnen zu beschäftigen? Die beste Zahnfüllung wird nicht mehr so lange halten, wie ihr eigener Zahn. Wenn sie den Teufelskreis – kleine Füllung – große Füllung – Wurzelbehandlung – Zahnverlust – durchbrechen wollen, dann müssen Sie im Seitzahnbereich gut putzen lernen, zudem muss der Zahnarzt gründlich arbeiten.

Viele der heutigen Zahnfüllungen können mehrere Jahrzehnte dicht halten. Wie so werden Zahnfüllungen bei guter Pflege überhaupt wieder undicht? So wie alles unterliegen auch diese Materialien dem Zahn der Zeit und so kommt es nach Jahren, oder Jahrzehnten, zu Undichtheiten an den Füllungsgrenzen, neue Karies ist dann die Folge, außer Sie tauschen die Füllungen rechtzeitig! Leider kommt der Patient nicht wenn die Zahnfüllung undicht ist, denn das tut in der Regel nicht weh, sondern erst, wenn Zahnschmerzen vorhanden sind, oder ein Teil des Zahnes / der Füllung weggebrochen ist. Häufig ist dann eine Wurzelbehandlung notwendig und das Gebiss verfallt so zusehends. Damit es nicht so weit kommt sind regelmäßige Zahnarztbesuche sinnvoll.

Was also ist nun die beste Zahnfüllung? Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, aber beginnen wir einmal mit einer Einteilung der unterschiedlichen Materialien. Diese Unterteilung dient der besseren Erklärung und ist von uns frei gewählt. Wir unterteilen die Zahn Füllungen in 2 große Gruppen, die plastischen und die nicht plastischen Materialien.

Unter plastische Materialien verstehen wir alle Füllungen, die der Zahnarzt direkt am Zahnarztstuhl macht. Dazu gehören Amalgame, Komposite, Kompomere, Zemente, Glasionomerzemente und diverse provisorische Füllungsmaterialien. Bei den nicht plastischen Materialien muss ein Zahnabdruck genommen werden und der Zahntechniker fertigt anhand dieses Abdruckes die Zahnfüllung aus einem entsprechenden Materialien (wie zum Beispiel Keramik, Gold, oder Titan) an. Was sind nun die Vor- und Nachteile der jeweiligen Materialien.

plastische Materialien

Beginnen wir mit den plastischen Materialien, der erste Vorteil aller plastischen Materialien gegenüber den nicht plastischen Materialien ist der günstige Preis. Hat man also kein Geld zur Verfügung, dann kann eine gut gelegte Amalgamfüllung viele Jahre gute Dienste leisten. Auch wird man als achtzigjähriger eher zu Amalgamfüllungen tendieren, vorausgesetzt es ist noch genügend Zahnsubstanz vorhanden und das ersparte besser in Form von Urlaub mit den Enkeln ausgeben. Ist nur noch wenig Zahnsubstanz vorhanden und/oder sind die Zahnflächen schon sehr dünn, sodass die Gefahr einer Zahnfraktur besteht, dann kann auch trotz hohem Alter, zum Beispiel ein Keramikinlay sinnvoll sein. Ein weiterer Vorteil von plastischen Materialien ist die sofortige Versorgung des Zahnes. Zwar sollten Amalgamfüllungen am nächsten Tag poliert werden, der Zahndefekt wird aber am gleichen Tag versorgt. Zu den plastischen Materialien im Detail.

Amalgam

Kein anderer Werkstoff wird so kontrovers diskutiert wie Amalgam. Fakt ist, dass die Quecksilberbelastung der Menschen, z.B. durch die Verschmutzung der Weltmeere, kontinuierlich steigt, dies wirkt sich aber nicht auf die Lebenserwartung der Menschen aus, denn diese steigt ebenfalls kontinuierlich. Fakt ist weiters, dass die größte Quecksilberbelastung beim setzen und ausbohren der Füllung gegeben ist, dennoch leiden heutige Zahnärzte und deren Angestellte nicht unter Quecksilbervergiftungen. Fakt ist weiters, dass auch in groß angelegten Studien nicht bewiesen werden konnte, dass Amalgam gefährlich ist. Fakt ist auch, dass Amalgam unter den plastischen Materialien am längsten hält, Fakt ist auch, dass eine geringe Menge an Quecksilber freigesetzt wird und zudem sind diese Füllungen ästhetisch nicht sehr ansprechend. Das sind alles Fakten, die sowohl Gegener, als auch Befürworter nicht wiederlegen können.

Bevor wir der objektiven Frage nachgehen, wann eine Amalgamfüllung also sinnvoll ist, gehen wir vielleicht noch ein wenig in die Tiefe und machen uns kurz Gedanken, wieso es so zwei extreme Standpunkte zu diesem Thema gibt. Viele Menschen fühlen sich in der heutigen Zeit unwohl, Symptome wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Reizdarmsyndrom, Schwindel, Mattigkeit und chronische Schmerzen sind häufig anzutreffen. Diese Symptome sind charakteristisch für unsere Zeit und ein Ausdruck des Verlustes von gesellschaftlicher Wärme und Empathie, haben aber meistens keine organische Ursache. Organisch im Sinne einer medizinischen Diagnose und daraus sich ergebenden Therapie. Leider sind solche Menschen ein gefundenes “Fressen” für die heute stattfindende Medikalisierung. Was bedeutete das? Ein jedes Symptom wird zwanghaft mit einer Diagnose versehen und sofort wird für viel Geld eine Therapie, egal medizinisch oder alternativ – Schlagwort Ausleitung, angeboten.

Manchmal kommt es alleine aufgrund der Zuwendung des Therapeuten zu einer Besserung der oben erwähnten Symptome – Schlagwort Placeboeffekt und das führt dazu, dass der Patient an die Effektivität der Therapie glaubt. Und so entstehen dann eben Meinungen die einmal mehr, einmal weniger hartnäckig vertreten werden. Zu alldem kommt noch die Unwissenheit der Bevölkerung hinzu, so vergessen die Meisten beim Lesen im Internet, dass das Gelesene ja eine völlig verzerrte Negativauswahl darstellt, denn eine Grundregel kann man im Web beobachten: die Zufriedenen posten nicht! Von all den Milliarden Menschen, die Amalgamfüllungen haben ließt man nichts, nur von jenen, die eben Probleme – wieso auch immer – haben.

Wie unwissenschaftlich teilweise von Amalgamgegnern argumentiert wird, zeigt das Thema Ausleitung. So wird dem Patienten ein Ballaststoff (meist ein Algenprodukt) verabreicht und ihm erklärt, dass so das Quecksilber ausgeleitet wird. Chronische Quecksilbervergiftungen sind dadurch gekennzeichnet, dass Quecksilber sich in den motorischen Kernen im Hirn abgelagert und diese so schädigt. Das erklärt auch die Symptome, die große Ähnlichkeit zum Parkinson Kranken haben. Ein Ballaststoff ist dadurch definiert, dass er die Darm/Blut Schranke nicht passiert, ein Ballaststoff wird also unverändert ausgeschieden. Wie soll also ein Stoff aus dem Hirn etwas ausleiten, wenn er auf dem Blutweg gar nicht dorthin kommt? Leider kann man Menschen, die eine chronische Quecksilbervergiftung haben, heute nicht helfen. Akute Quecksilbervergiftungen sind gekennzeichnet durch Verätzungen und müssen symptomatisch behandelt werden.

Die Schulmedizin ist leider in vielen Fällen nicht besser, es werden Studien manipuliert und Formulierungen geschickt mit Fremdwörtern versehe, so dass die Aussagen für den Laien nicht nachvollziehbar sind. Zudem ist die heutige Schulmedizin nur auf Profit und nicht auf Gesundheit ausgerichtet, denn kein Pharmakonzern ist wirklich daran interessiert, dass sie gesund werden und aufhören ihre Produkte zu schlucken. All diese Entwicklungen führen dazu dass der Patient Verschiedenes liest und am Ende nicht weiß was nun gut oder schlecht ist.

Wenn Sie jung sind und das Geld für nicht plastische Materialien haben, dann empfehlen wir ein nicht plastisches Material wie zum Beispiel ein Keramikinlay. Wenn Sie Ihre Putztechnik ändern und der Zahnarzt gut arbeitet, dann wird solch ein Inlay Jahrzehnte gute Dienste leisten. Ziel ist es so selten wie nur möglich am Zahn herum zu bohren – wieso? Bei jedem bohren steigt die Gefahr eines Zahnnervschadens und somit einer Wurzelbehandlung. Wenn Sie aber z.B. Student sind und kein Geld haben, die Füllungen noch nicht allzu groß sind und zudem im Zeitzahnbereich liegen, dann ist eine Amalgamfüllung sicherlich die beste Wahl. Bei der Amalgamfüllung wird der Zahn mit einer Metallmatrize umfaßt und zwischen die Zähne werden Holzkeilchen gesteckt. Die Holzkeilchen bewirken, dass die Matrize zwischen den Zähnen dicht mit dem Zahn abschließt und später zudem ein Kontaktpunkt der Füllung zu den Nachbarzähnen vorhanden ist. Die weiche Amalgamlegierung wird mit speziellen Instrumenten in den Zahndefekt gestopft und sobald die Füllung zu härten beginnt, beginnt der Zahnarzt die Füllung zu schnitzen. Jede Amalgamfüllung gehört am nächsten Tag poliert, dadurch wird die Zahnfüllung glatt und die Plaque Bildung wird gehemmt.

Komposite

Komposite werden vielfach als Alternative zu Amalgamfüllungen angeboten, das sind sie aber nicht wirklich. Bis heute ist keine Kompositfüllung für den kau belasteten Seitzahnbereich vom Hersteller freigegeben. Die Betonung hierbei liegt auf “kau” belastet. Sobald die Kompositfüllung zu hohen Kaudrücken ausgesetzt ist, gibt sie Stoffe frei, die den Zahnnerv schädigen – eine Wurzelbehandlung ist meist die Folge. Sie merken von alldem wenig, manche Patienten klagen Tage/Wochen/Monate nach der Kompositfüllung über einen Kalt-/ Warm- oder Druckschmerz. Das ist meist ein Zeichen, dass der Zahnnerv im absterben ist, oder sogar schon abgestorben ist. Viele Patienten lassen sich durch die weiße Farbe täuschen – Schlagwort Bio und zahlen sogar noch etwas drauf um eben eine weiße Füllung zu bekommen. Komposite sind im nicht Kau belasteten Bereichen und wenn die Füllung nicht allzu tief ist ein gutes Fühlematerial. Der Nachteil von Kompositen gegenüber Amalgam ist, dass sie viel anfälliger für Fehler bei der Verarbeitung sind. Komposite sollten immer unter Kofferdam gelegt werden, denn nur so ist absolute Trockenheit gewährleistet. Ein weiteres wichtiges Kriterium beim legen von Kompositfüllungen ist die Verklebung mit dem Zahn – man spricht von Bonding.

Zemente

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Zementen, die für Zahnfüllungen verwendet werden. Da sich Zementfüllungen sehr schnell auswaschen, werden diese meist nur für provisorischen Verschluss verwendet. Je nach Zementart liegt die Haltbarkeit zwischen ein paar Tage in und ein paar Monaten. Die meisten Zementfüllungen sind weiß bzw. grau und in der Regel recht gut zahnverträglich.

Kompomere

Kompomere sind eine Mischung aus Kompositen und Glasionomerzementen. Sie vereinen die Vorteile beider, nämlich die gute Zahnverträglichkeit und Haftung der Zemente und die längere Haltbarkeit der Komposite. Glasionomerzemente können bis zu 5 Jahre dicht halten, zudem geben sie ebenfalls wie Glasionomerzemnte Fluoride ab, was die Kariesentstehung hemmt. Die Materialeigenschaften der Kompomere sind denen der Glasionomer-Zemente überlegen, sie erreichen aber nicht die Materialeigenschaften der Kompositmaterialien. Da Kompomere weiß sind, sind sie leicht mit Komposition zu verwechseln, der Fachmann erkennt diese Füllungen an der größeren Rauigkeit. Kompomere eignen sich, sowie Glasionomerzemente, aufgrund ihrer Eigenschaften als Füllungsmaterialien bei Milchzähnen. Die meisten Zemente werden in speziellen Kapseln zur Verfügung gestellt, nach der Aktivierung werden diese Kapseln in der Regel durch einen Rüttler eine Zeit lang gemischt und dann mit speziellen Applikation Werkzeugen in den Zahndeffekt eingebracht. Manche Glasionomerzemente können durch Halogenlicht aktiviert werden, dadurch wird der Härtevorgang beschleunigt. Die Zahnoberfläche muss sowie bei den Kompositen speziell vorbehandelt werden – Bonding.

Glasionomerzemente

Glasionomerzemente zeichnen sich durch ihre gute Haftung an der Zahnoberfläche aus. Ein weiterer Vorteil von Glasionomerzemente ist, sie können im feuchten Milieu verarbeitet werden, denn dafür wurden sie ursprünglich entwickelt, nämlich für Zahnsanierungen in der Dritten Welt. Am Markt existieren auch Kunststoff modifizierte Glasionomerzemente, diese werden meistens mit Halogenlicht aktiviert. Glasionomerzemente werden häufig zum zementieren von Kronen oder als Füllungsmaterial bei Kindern verwendet, da die Flouridabgabe höher als bei den Kompomeren ist. Diese Zahnfüllung kann bis zu 5 Jahren dicht halten, je nach Größe der Füllung, der Kaubelastung und der Ausführung.

Die beiden letztgenannten Zahnfüllungen, Glasionomerzemente und Kompomere, können beim Erwachsenen als Übergangslösung, bis der Wechsel auf nicht plastische Materialien möglich/sinnvoll ist, angesehen werden – als “Dauerlösung” sind sie aber nicht geeignet.

provisorische Füllungsmaterialien

Wie der Name schon sagt, sind provisorische Zahnfüllungsmaterialien nur zum kurzzeitigen Einsatz geeignet. In der Regel halten diese Materialien 3-10 Tage dicht und werden zum Beispiel nach Keramikinlay Beschliff und dem erfolgten Zahnabdruck als Provisorium eingesetzt. Manchmal passiert es, dass man dieses Provisorium, während man auf die eigentliche Zahnfüllung wartet, verliert. Keine Sorge, das ist nicht schlimm, sie sollten aber dennoch den Zahnarzt aufsuchen, damit dieser das Provisorium neu anfertigen kann.

nicht plastische Materialien

Je nach Material unterteilt man diese Füllungen in Gold-, Keramik-, Titan- oder Kunststofffüllungen, je nach Größe spricht man von Inlays, Onlays oder Overlays. Manche Zahnärzte verlangen einen Preis, Größen unabhängig – andere wiederum verrechnen je nach Größe und/oder Material der Füllung. Außer den Kunststofffüllungen, können alle diese Füllungen bei guter Durchführung und guter Pflege, mehrere Jahrzehnte dicht halten. Wichtig ist zu fragen, womit der Zahnarzt viel arbeitet und dementsprechende Erfahrungen hat. Bei Goldinlays kommt es besonders auf die Präparationsform an, bei Keramikinlays wiederum auf die Klebetechnik. Wenn ein Zahnarzt sein Lebenlang Goldinlays macht und Sie diese Wünschen, dann sind Sie da sicher in guten Händen, am einfachsten ist es also darüber mit dem Behandler offen zu plaudern, denn so kommen Sie zu Ihrer “Idealfüllung”.

Lange Zeit hatten und haben teilweise heute noch, Keramikinlays einen schlechten Ruf, wobei dieser auf falsche Handhabung zurückzuführen ist. Keramikinlays werden mit dem Zahn verklebt, metallische Inlays werden zementiert. Der Zementiervorgang ist viel einfacher als der Klebevorgang, zudem nimmt der Klebevorgang viel mehr Zeit in Anspruch, Zeit die man häufig einsparen möchte – das Ergebnis sind dann undichte Keramikinlays.

Ob man sich nun für Gold-, Keramik- oder Titaninlays entscheidet, ist Geschmackssache, denn bei guter Durchführung können alle Jahrzehnte dicht halten. Bei Keramikinlays ist die Ästhetik ein großer Vorteil zudem werden Keramiken mit dem Zahn verklebt und so ist auch bei nur mehr wenig Zahnsubstanz häufig noch ein Inlay möglich.

Was mach ich wenn ich knirsche?

Die Frage welche Zahnfüllung für Knirscher am besten geeignet ist, muss individuell gelöst werden. In der Regel gelten aber die gleichen Regeln wie für Patienten die eben knirschen. Wichtig ist, dass am Ende der Füllungstherapie eine Knirschschiene für die Nacht angefertigt wird, denn das minimiert Füllungs unabhängig Zahn- und/oder Füllungsfrakturen.

Gefräßt oder gegossen?

Immer wieder liest man im Internet über Zahnfüllungen, die direkt beim Zahnarzt mit einem Fräßverfahren hergestellt werden. Im Prinzip sind solche Zahnfüllungen ein wenig ungenauer als vom Techniker konventionell hergestellte Inlays. Wieso? Stellen sie sich einen Kreis vor, den sie mit einer bestimmten Anzahl an Punkten in den Computer ein scannen. Umso mehr Scanpunkte Sie zur Verfügung haben, umso ähnlicher wird der Scan einem Kreis. Das Problem älterer Geräte war, dass wenig Scanpunkte zur Verfügung standen. Heutzutage sind die Geräte schon sehr ausgereift, so dass sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Die Klebefuge, also der Abstand zwischen Inlay und Zahn ist am anfälligsten für neue Karies. Deswegen sollte die Klebefuge so dünn wie nur möglich gestaltet sein, denn das garantiert eine dünne Kleberschicht.

Materialfrage – Allergie

Immer wieder liest man im Internet bezüglich Allergien bei Zahnmaterialien. Meistens jedoch handelt es sich nicht um Allergien, sondern um normale Reaktionen des Zahnfleisches, zum Beispiel aufgrund von undichten und/oder überstehenden Füllungen. Bei undichten oder überstehenden Füllungen kommt es zur Einlagerung von Speiseresten, die sie nicht entfernen können. Dadurch kommt es zu einer bakteriellen Besiedelung mit nachfolgender Zahnfleischblutungen und Schwellung.
Wenn ein Zahnnervschaden auftritt, dann hat das auch nicht mit einer Allergie zu tun, sondern mit anderen Ursachen, die da wären: große Dentinwunde bei großen Füllungen; zu häufiges bohren; zu wenig Kühlung; Eröffnung des Zahnnervs bei Füllungslegung; Kombinationen. Wird die Wurzelbehandlung nicht adäquat durchgeführt dann kann es nach Wochen/Monaten/Jahren zu Entzündungen an der Wurzelspitze kommen.
Für allergische Reaktionen benötigt man das Immunsystem, Zahnfüllungen aber kommen in der Regel nicht mit dem Immunsystem im Kontakt.
Klassische Allergien sind gekennzeichnet durch systemische Reaktionen, so wird der Bienengift Allergiker an der großen Zehen von einer Biene gestochen und bekommt ganz körperliche Beschwerden, wie Kreislaufprobleme, Atemstörungen usw.. Viel seltener sind Kontaktallergien, die sich hauptsächlich auf das umliegende Gebiet beschränken, wie zum Beispiel der Hautausschlag verursacht durch Nickelschmuck bei einer Nickelallergie. Kontaktallergien im Mund sind gekennzeichnet durch Mundbrennen und diffus geschwollenes Zahnfleisch. Leider können Kunststofffüllungen ähnliche Symptome verursachen, die aber nicht auf eine allergische, sondern auf eine toxische Reaktion zurückzuführen sind.

Videos über Zahnfüllungen auf YouTube:

Videos über Zahnfüllungen auf checkdent:

Wie wird Amalgam entfernt – Amalgamentfernung

Sollen Amalgamverfärbungen entfernt werden

Was ist ein Inlay

Keramikinlay

Wieso Ätzgel bei Keramikinlays

Was ist Bonding

Wieso Airblock beim Bonding von Keramikinlays

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